Berufbegleitendes Fortbildungsprogramm
Anerkannt als theaterpädagogische Grundbildung vom Bundesverband Theaterpädagogik (BuT).

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Spielend ein zusätzliches Standbein im Beruf gewinnen. In der Schule, im Kulturzentrum, in der Gemeinde, im Altenheim – mit Spiel und Theater neue Akzente setzen. Sich bewegen. Ins Spiel kommen.
Zeitgenössische Theateransätze kennenlernen. Improvisation, Text, Tanz und Video verknüpfen. Biografische und zeitgeschichtliche Themen in die Performance integrieren. Eigene ästhetische Vorlieben entdecken und produktiv umsetzen.
Reaktionsfähigkeit, Empathie und Intuition stärken. Im Ensemble neue kommunikative Fähigkeiten entdecken. Learning by doing. Farbe bekennen. Mit künstlerischem Ausdruck die Persönlichkeit stärken. Lachen!

dellarte210 Theaterwochenenden
2×5-Tage-Seminare (Bildungsurlaub
24 Studientage
= 620 Unterrichtsstunden in 26 Monaten

Das erste Jahr

1.) Der Theaterprozess

An 5 Wochenenden und einem 5-Tage-Workshop wird ein Theaterprojekt entstehen. Die Teilnehmenden erfahren und entfalten sich als Ideengeber, Spieler, Tänzer, Erzähler und Performer.

  • Improvisation: von der Bewegung und dem Spiel mit Objekten zur Entwicklung von Szenen
  • Zeitgenössische Theatertexte erkunden, dabei verschiedene Zugänge zur Figur erfahren
  • Ansätze von biografischem Theater: persönlichen Erinnerungen eine Gestalt geben
  • Bewusst mit Atmung und Stimme umgehen
  • choreografische Elemente einbeziehen
  • die eigene Spur erkennen und sich selbst ins Spiel bringen

2. Die Studientage

An 12 einzelnen Studientagen liegt der Fokus auf der Integration von Spiel und Theater in die jeweilige berufliche Praxis.

Jeder Studientag hat ein eigenes Thema. Dabei werden Anregungen, Impulse und Methoden für die eigene Spiel­ und Anleitungspraxis vermittelt, u.a. durch Exkursionen in Kultureinrichtungen (Theater, Kunsthalle, Ausstellungen etc.).

Im Zentrum des Studientages steht die thematisch orientierte Gruppenanleitung eines Teilnehmenden, die im Anschluss an das Spielerleben in der Gruppe reflektiert wird. Ein zweiter Schwerpunkt der Studientage ist die beratende Begleitung eigener Spiel­- und/oder Theaterprojekte, die Teilnehmende in ihren Arbeitsfeldern initiieren. Impuls­-Referate der Teilnehmenden zu Theatertheorien und Grundfragen der Theaterpädagogik runden die Studientage ab.

Die Termine und Orte für die folgenden 22 Studientage werden mit der Gruppe vereinbart.

Das zweite Jahr

Im Vordergrund steht die konzeptionelle Anleitungspraxis und die Ausbildung des eigenen Profils. Weiterhin geht es um Ensemblearbeit und Wege für ein produktives Miteinander.

Ein 5-tägiges Theaterseminar mit einem professionellen Regisseur bringt neue Impulse fürs eigene Inszenieren. Im Fokus stehen dabei unterschiedliche Theaterarbeiten richtungsweisender Regisseure.

Zwei Wochenendworkshops, bieten weiterführende Zugänge zu Improvisation, literarischen Vorlagen und dem Einsatz von Medien wie Fotografie und Video.

Zwei Wochenenden widmen sich der Vorbereitung und Durchführung eines Gruppenprojektes, bei dem die Gruppe gemeinsam Gestaltungsaufgaben und Verantwortung für eine theaterpädagogisch interessante Veranstaltung übernimmt.

10 Studientage widmen sich der Praxis der Teilnehmenden. Die gewählten Themen (z.B. Einführung in Schwarzlicht-Theater, Figurentheater, Theatersport, Körpertraining, jeux dramatiques) orientieren sich an den jeweiligen Interessen.

Mit einem schriftlichen Regiekonzept für ein eigenes Projekt oder die Abschlussperformance der Gruppe endet das zweite Jahr.

Wir empfehlen eine Hospitanz bei einem Theaterprojekt unter Leitung von berufserfahrenen Kollegen.

Den Abschluss bilden 2 Studientage mit Kolloquium und einer Gruppen-­Performance.
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Zielgruppe
Dieses zweijährige Qualifizierungsprogramm wendet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in pädagogischen und künstlerischen Berufen sowie an Studierende und Wiedereinsteigende.

  • Voraussetzungen
    Lust auf Spiel, Theater und ganzheitliche Kommunikation.

Folgende Kompetenzen werden erworben:

  • Spielprojekte im eigenen Arbeitskontext konzipieren, anleiten und präsentieren
  • Bühnenpräsenz mit Körper und Stimme
  • Überblick über zeitgenössische Theater­ und Spielpraxen
  • Einblick in gruppendynamische Prozesse
  • Performative Brücken zu den Künsten
  • Tanz, Musik, Bildende Kunst, Performance

Zertifikat
Grundbildung Theaterpädagogik nach den Richtlinien vom Bundesverband Theaterpädagogik (BuT)

Kosten
Insgesamt 3.990,– € (inkl. Verpflegung und Übernachtung, Studientage ohne Verpflegung)

Ratenzahlung möglich
Erste Rate 240 Euro (Anmeldegebühr) plus 25 Monatsraten à 150,– €.

Die beiden 5-tägigen Workshops in 2017 und 2018 werden als Bildungsurlaub beantragt.

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