Um den Kompetenznachweis Kultur in der Praxis anwenden zu können, müssen haupt-, neben-- und ehrenamtliche Fachkräfte in einem gemeinsamen Prozess mit den Jugendlichen den Blick schärfen für das, was in einem Kurs oder Projekt gelernt werden kann und welche Wirkungen die Teilnahme auf den Einzelnen hat. Um dies tun zu können, hat die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) vier Arbeitsschritte entwickelt. Sie knüpfen an die tägliche Praxis der Fachkräfte der kulturellen Jugendbildung an:

1. Schritt: Praxisanalyse
Systematisch wird festgehalten, welche Schlüsselkompetenzen im Rahmen der konkreten kulturell-künstlerischen Aktivität erworben werden können. Dies ergibt sich aus aus den Anforderung des geplanten Projektes

2. Schritt: Beobachten
Die Fachkraft beobachtet, welche Kompetenzen und Fähigkeiten des Jugendlichen im Rahmen seiner aktiven Teilnahme am Projekt oder Kurs sichtbar werden. Der Jugendliche selbst schult die Selbstwahrnehmung, indem er sich und sein Tun in den Blick nimmt.

3. Schritt: Dialog
Im Gespräch tauschen sich Fachkraft und der Jugendliche über ihre Erfahrungen aus. Dieser Dialog kann auch in einer spielerischen/gestalterischen Weise stattfinden. Hier gibt es viele Möglichkeiten.

4. Schritt: Beschreibung
Der Kompetenznachweis Kultur wird erstellt. Fachkraft und Jugendlicher stimmen sich über den beschriebenen Inhalt ab. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Stärken und Fähigkeiten des Jugendlichen.



 

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